Robert-Mayer-Gymnasium Heilbronn

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RMG Ski- und Snowboardausfahrt

Für alle Skianfänger, Fortgeschrittene, Könner, Profis und „Pistensäue“ gab es vom 10. bis 13.03. die Möglichkeit zusammen mit einem Team aus acht Lehrerinnen und Lehrern drei Tage lang Österreichs Skipisten unsicher zu machen.

Doch der erste Teil unserer Reise begann eher mit Asphalt und Teer als mit Pulverschnee. Am Donnerstag den 10.03. um 13.15 Uhr startete unsere Skiausfahrt mit fünf Stunden Busfahrt. Während im vorderen Bereich des Busses, wo sich unsere Lehrmeister auf ihren „Urlaub“ vorbereiteten, eher gegessen wurde, nutzten die anderen die Hinfahrt um wieder mit den zahlreichen Après-Ski Liedern vertraut zu werden. Trotzdem ließ uns der österreichische Grenzschutz passieren: Aufatmen für all die, die ihre Pässe mal vorsichtshalber im Koffer gelassen hatten. 

Doch auch die schönste Busfahrt endet irgendwann einmal auf einem Parkplatz. In unserem Fall auf dem Parkplatz des Gasthofs Hirschen. Da sowohl Planung der Zimmerbelegung und Telefonnummernaustausch sowie die Selbsteinschätzung der 41 schulpflichtigen Skifahrer im Bus stattgefunden hatte, konnten alle, die ihre Skiausrüstung dabei hatten, direkt ihre Zimmer beziehen. Der Rest durfte sich in der hoteleigenen Garage durch eine Vielzahl von Schuhen, Skiern und Boards wurschteln. Schon vor Beginn der Skiausfahrt hatte jeder die Möglichkeit sich auf einer der vielen Listen von Herrn Wagner sein persönliches Pistenpaket zusammenzustellen. Dieses reichte von normalen Skiern für „uns“ bis zu den 1500 Euro teuren Top-SuperG Skiern für unseren werten Kollegen „Wackrrrrrrrr“, freundliches Personal inklusive. 

Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück mit dem Bus ins Kühtai. Wir hatten Glück: Das Wetter war perfekt! Bis zum Mittagessen fuhren wir in vier Gruppen, eingeteilt nach selbsteingeschätztem Niveau und Alter, bis die Oberschenkel brannten.

Mittagessen gab es in unserer Stammhütte mit perfekter Anbindung an die Skipiste. Spaghetti Bolognese stand auf dem Speiseplan dazu wurde Skiwasser gereicht (hierbei handelt es sich um frisches Berg-Leitungswasser mit etwas Himbeersirup).

Während bzw. nach dem Essen durfte man sich für den Nachmittag  als Gruppe in eine Liste eintragen und konnte danach mit mindestens drei weiteren Kollegen losziehen. Manche der Gruppen fuhren bis zum bitteren Ende durch, die anderen bevölkerten nach und nach die Après-Ski Bar. 

Um 16.15 hieß es dann auch schon wieder Rückfahrt ins Hotel, auf welcher das bereitliegende Repertoire an Après-Ski Liedern präsentiert wurde. Nach dem Abendessen veranstalteten wir - aller Müdigkeit zum Trotz - einen Spieleabend. Doch so schön Monopoly, Mäxle und Co. auch sind, irgendwann rief für jeden das Bett und nach und nach gingen die Lichter aus.

Der zweite Skitag begann wieder mit einem Frühstück (ich muss mich an dieser Stelle nochmals herzlich für die tolle Idee des Hotelpersonals, die übrigen Schnitzel des Vorabends zum Buffet dazuzulegen, bedanken). Leider war das Wetter nicht ganz so strahlend wie am ersten Tag, aber die Schnitzel mit Pommes zum Mittagessen machten das locker wieder wett. Nachmittags fuhren alle wieder in den, meist unveränderten, Kleingruppen und stiegen um 16.00 Uhr wieder in den Bus. Doch ein Schüler und ein Lehrer fehlten... Was war passsiert? Nach kurzer Zeit wurden wir dann auch aufgeklärt: Ein Schüler hatte auf der Piste einen eigentlich harmlosen Sturz, sich dabei aber mit den scharfen Kanten seiner Skier in den Oberschenkel geschnitten. Er konnte aber aufgrund  des sehr besonnen Handels seiner Gruppe ohne Weiteres in ein Krankenhaus gebracht werden, wo die Wunde genäht werden konnte.

Zum Thema Abendessen ist mir in diesem Moment jetzt auch nichts Neues eingefallen, weshalb ich gleich mit dem Highlight des Abends fortfahren will: Einer Diashow unseres Medienbeauftragten Herrn Straub auf dem Flachbildschirm des Speisesaales. Für reichlich Gelächter sorgte ein  (Fail)Video unserer Lehrer auf dem eine sehr anspruchsvolle Choreographie auf Skiern zu sehen war. Dieses Video können Sie, liebe Leserinnen und Leser, vielleicht bald auf allen angesagten Videoportalen streamen... Mal schauen.

Am Sonntag, und damit am letzten Tag unserer Skiausfahrt, wechselten wir das Skigebiet und fuhren morgens ins Hochoetz. Auch in diesem (angeblich etwas kleineren Skigebiet) fuhren wir bis zum Mittag in den Kursen und danach in Kleingruppen. Ein einzigartiges Special dieses Skigebietes war der Wanderweg „Auf den Spuren der Wildtiere“, der durch diverse Skifahrer, die schon vor uns diesen zugeschneiten Weg benutzten, zu einer Art Eisrinne umfunktioniert war, die vielen von uns tolle Stürze bescherte. 

Etwa um 15.00 Uhr traten wir dann durchgeschwitzt und müde die Heimreise an, auf der noch ein letztes Mal diesen Winter die schönen Lieder der internationalen Après-Ski Szene gesungen wurden. Nachdem wir noch unseren gestürzten Kameraden aus dem Krankenhaus abgeholt hatten, ging es schnurstracks in Richtung Deutschland, genauer nach Heilbronn. Unterwegs überkam uns alle dann doch noch der Hunger auf gutes deutsches Essen und wir pausierten an einer Raststätte, wo in namhaften Restaurants wie McDonalds und Burgerking nach gut bürgerlicher Art geschlemmt werden konnte. Pünktlich um HALB (entschuldigen Sie bitte die Verwendung dieses Insiderwitzes, es war 20.30 Uhr) schlugen wir dann in Heilbronn auf, wo wir schon von unseren „Fahrdiensten“ erwartet wurden.

Trotz der überschaubaren Größe der Skigebiete hatten wir eine wunderschöne Skiausfahrt mit perfekten Bedingungen, die wir in vollen Zügen genießen konnten. Auf diesem Wege auch nochmal gute Besserung an Moritz. Aber nächstes Jahr bist du trotzdem wieder dabei, gelle?!?! Wir werden uns alle wieder anmelden, falls so eine Skiausfahrt auch im nächsten Jahr zustande kommt. Die tauben Oberschenkel und blauen Flecken waren das Erlebnis auf jeden Fall wert!!!

Zum Abschluss noch ein herzliches Dankeschön an die begleitenden Lehrkräfte Frau Unger, Frau  Baum, Frau Rabah, Frau Kübler, Herrn Süßenbach, Herrn Straub, Herrn Bindereif und Herrn Wagner.

 

          Geschrieben von Florian Rüdele, Klasse 10d                    

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