Robert-Mayer-Gymnasium Heilbronn

Biologie-Exkursion Bericht 06.02.2020 J2


Der Ausflug begann im Chaos. Zwei Schülerinnen, jeweils eine pro Kurs, wurden dazu beauftragt die Reise zu planen. Wie es auch nicht anders hätte kommen können, haben 30 Schüler nicht auf 6 Baden-Württemberg-Tickets ( 6x5 Personen ) gepasst – wie auch immer so etwas funktioniert. Passend dazu folgte unser erster Vortrag über Stuttgart 21 am Stuttgarter Hauptbahnhof.

Diesen konnten wir hier nur einfügen, da unser erster Zug natürlich zu spät kam. Vor dem Museum hörten wir einen Beitrag über die verschiedenen Erdzeitalter, über die sich viele Schüler wegen falschen Datumsangaben lustig gemacht haben

Wie auch immer kamen wir endlich an unserem ersten Ziel, dem Naturkundemuseum Stuttgart, dem Schloss Rosenstein, an (welches übrigens eine Bewertung von 4,5 Sternen bei über 2000 Bewertungen hat – wow!).

In dem Museum selbst haben einige Gruppen ihre Vorträge gehalten. So wurden wir belehrt über lebende Fossilien (Mammutbaum, Quastenflosser, …), Mimikry und Mimese und wissenswertes zu Walen. Wusstest du, dass ein Blauwalbaby bei seiner Geburt etwa 7 Meter lang ist und pro Tag bis zu 230 Liter Milch benötigt?

Danach hatten wir noch etwas „Freizeit“ (sofern man das so bezeichnen kann) und durften uns noch 30 Minuten lang das Museum anschauen.

Leider gab es sehr viele Ausstellungen innerhalb des Museums, weshalb 30 Minuten nicht einmal ansatzweise gereicht haben, um sich alles anschauen zu können. Texte mussten meist überflogen werden, für interaktive Ausstellungen war keine Zeit, sofern man das gesamte Museum einmal sehen wollte.

Wenigstens hat das Treffen vor dem Museum geklappt. Nur wenige Personen kamen zu spät, was bei einer 12. Klasse natürlich bemerkenswert ist.

Nachdem wir uns vor dem Haupteingang des Rosensteinmuseums trafen, wanderten wir ca. 30 Minuten durch den Rosensteinpark zum anderen Museum des SHNS, des staatlichen Museums für

Naturkunde Stuttgart. Auf dem Weg zum Löwentormuseum hörten wir uns noch einen Einzelvortrag über die Vergangenheit und die aktuelle Situation der Stuttgarter Traditionsclubs, den Kickers und dem „einzig wahren Verein“ (kritsch betrachtet von Herrn Straub, wir sind uns da nicht so sicher ;) ), dem VfB Stuttgart, an.

Am Löwentormuseum angekommen, genossen wir unsere Mittagspause. Einige haben sich im Bistro Löwenstein, welcher eigentlich ein überteuerter Pommesbudenwagen ist, Pommes für 3,00€ bzw. 4,50€ geholt, andere Schüler waren schlau genug sich einen Döner in Richtung Stadtmitte zu kaufen. Der Laufweg betrug dementsprechend aber 12 Minuten, weshalb sich viele mit dem überteuerten Zeug des „Bistros“ zufrieden geben mussten. Wie erwartet kamen einige Schüler zu spät zum nächsten Vortrag über die Geschichte des SHNS, welcher die Wurzeln des Museums bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgte. Besonders erwähnenswert ist hierbei der „Steinheimer Schädel“, der im Besitz des SHNS ist. Es ist ein ganz besonderer Fund, einer der ältesten fossilen Menschenfunde aus Mitteleuropa, welcher um die 300.000 Jahre alt ist (hier bitte WOW-Soundeffekt von Richard einspielen).

Daraufhin folgte eine Kurzpräsentation über den Riesenhirsch (welcher übrigens eine Schulterhöhe von nur 2,1 Metern erreicht – von wegen Riesenhirsch!), der vor ca 8000 Jahren ausstarb und den jeweiligen Theorien über die Gründe. Dazu erfuhren wir noch wissenswerte Dinger über Elche, Rentiere und Rinder; später hörten wir uns auch noch einiges zu Plesiosauriern und Ichtyosauriern an. Meereskrokodile und Flugsaurier wurden zudem auch erwähnt. Es folgten noch andere interessante Vorträge, wie zum Beispiel ein Referat über den Posidonienschiefer in Holzmaden, aber besonders eigen war die Kurzpräsentation der Zweiergruppe, die „Die Entwicklung vom Nilpferd zum Hauspferd“ vorstellte. Nach seinem Vortrag gelang es dem ersten Referenten durch unterstützender musikalischen Elementen den ganzen Kurs, vor allem Herrn Straub, zum Lachen zu bringen.

Zuletzt bekamen wir dann noch etwas Zeit um uns das gesamte Museum anzuschauen.


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