Robert-Mayer-Gymnasium Heilbronn

Ohne Daumen im Alltag (Resultat von Azra)

Projekttage Medizintechnik in NwT 8

Am 27. und 28. Januar 2020 kamen zwei junge Frauen zu uns in die NWT-Gruppe und haben uns etwas über die IJF und Technik in der Medizin erzählt. Zuerst haben sie uns in einer Einführung einige Sachen zu diesem Thema erklärt. Danach haben wir uns in 2er-Gruppen aufgeteilt und 5 Stationen absolviert.

1.Station: In der 1.Station ging es um einen Diabetesschnelltest, den wir auf seine Zuverlässigkeit geprüft haben. Es ging um eine ausgedachte Person, Herrn Otto, dessen Schnelltest beim 1. Mal normal und beim 2. Mal überhöht war. Um herauszufinden, warum das so war, sollten wir verschiedene Lösungen mischen und beobachten, wie der Teststreifen darauf reagieren. Das Ergebnis war eigentlich ganz einfach: Beim 1. Test von Herrn Otto hatte er wahrscheinlich irgendetwas Vitamin C reiches zu sich genommen und dies hat den Glucosegehalt verfälscht, sodass er auf dem Test tiefer angezeigt wurde. Beim 2. Test war noch Geschirrspülmittel im Glas, da er es zuvor gründlich gewaschen hat. Dieser hat das Ergebnis höher angezeigt, als er eigentlich war.

2.Station: Bei Station 2 ging es um EKG und die Atmung. Wir sollten herausfinden, ob es zwischen der EKG-Kurve und der Atmung einen Zusammenhang gibt. Dazu wurde eine Person von uns an ein EKG angeschlossen. Auf einem Tablet wurde das EKG-Muster angezeigt. Danach hat sich die Person auf den Boden gelegt und die Atmungskurve wurde aufgezeichnet. Wie haben einen Zusammenhang gesehen. Wenn die Spannung der Atmung der Atmung höher wird, wird die Spannung der EKG-Kurve kleiner. Genauso ist es umgekehrt.

3.Station: In Station 3 ging es um das EEG. Der ausgedachte Junge war Querschnittsgelähmt (vom Hals abwärts) und wollte testen, ob er ein Computerprogramm nur über die Bewegung seiner Gesichtsmuskeln steuern kann. Wir sollten EEG-Muster identifizieren um sie später zu verwenden. Einer aus der Gruppe durfte sich ein Headset aufsetzten. Sie hat den verschiedenen Bewegungen, Beispielsweise Augenzwinkern, ausprobiert und wir haben geschaut, ob das im EEG deutlich zu sehen ist. Als Lösungsidee hatten wir das man durch augenzwinkern eine Art Morsecode machen könnte da man diese Bewegung deutlich im EEG sehen kann.

4.Station: in der 4 Station waren Blutbilder das Thema. Dieses Mal waren einige Ärzte bauf expidition und mussten einer verunglückten helfen. Wir sollten aus verschiedenen Spenderprofilen den passenden Spender herausfinden. Der Verunglückte hatte die Blutgruppe A+. Wir konnten schon die Personen mit Blutgruppe AB und ausschließen. Dannach haben wir die übrig gebliebenen unter dem mikroskop nach Krankheiten untersucht. Bei der Testperson Marokus Schmidt konnten wir leukämie wegen zu vielen weißen Blutkörperchen diagnostizieren, bei Sonja Hauser stellten wir die Afrikanische Schlafkrankheit fest. Übrig blieb nur noch Iris Mayer. sie kam in frage als Spender. Ihre Blutgruppe war A- und ihr blutbild war unauffällig. Somit hatten wir diesen Fall gelöst.

5.Station: Bei der 5. Station ging es um Thermographie. In diesem Fall hatte jemand im Internet gelesen, dass Armbanduhren mit einer Batterie am Handgelenk schlecht für die Durchblutung sind. Außerdem sollen Magnetbänder die Durchblutung fördern. Mit einer Wärmebildkamera haben wir die Wärme von einer Hand mit Uhr und einer Hand mit Armband gemessen. Wir haben festgestellt, dass es gelogen ist, was im Internet stand. Denn auch mit dem Magnetarmband und der Armbanduhr war keine Änderung der Temperatur.

Am Ende des Tages war unsere Hausaufgabe, zu testen, wie man ohne Daumen im Alltag zurechtkommt (Schreiben, Essen, usw.). Das Resultat unserer Mitschülerin Azra ist in Bild 3 zu sehen.

Am 2. Tag haben sie uns erklärt, welche Berufe es in der Medizintechnik gibt und das diese"Berufe der Zukunft" sind. Wir haben uns in einem Fragebogen auch selbst eingeschätzt, wie wir in Gruppenarbeit aggieren.

Prothese bauen: Die Aufgabe an dem Tag war, eine günstige (höchstens 2 Euro) Daumenprothese aus einfachen Materialen zu bauen. Mit diesen Materialien haben wir angefangen, herumzuexperimentieren. Nach einiger Zeiz haben wir unsere Ideen umgesetzt. Nachdem jede Gruppe eine vorzeigbare Prothese gebaut hat, haben wir sie uns gegenseitig vrgestellt. Slle zusammen mussten wir einen Parcours bewältigen.Dabei mussten wir verschieden Handgriffe verwenden (Stangen herausziehen, Stein aufheben, Wäscheklammer öffnen). Am Ende hat jede Gruppe einen Gegenstand (Zahnbürste, Thermometer, usw) bekommen und die anderen Teams mussten diesen errraten.

Fazit: was haben wir aus diesen 2 Tagen gelernt? Wir wissen jetzt mehr über Medizin und technische Hilfsmittel. Wir haben auch kennengelernt, wie ein Forscher arbeitet durch das entwerfen unserer Prothesen.

Impressum | Datenschutz