Robert-Mayer-Gymnasium Heilbronn

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#kroatien2017gehtsteil

Noch während der Abfahrt am späten Freitagabend wurde das Motto der diesjährigen meeresbiologischen Studienfahrt in moderner Jugendsprache geprägt. Die gute Stimmung aller Teilnehmer, welche sich gleich im Bus breit machte, sollte auch die kommenden 7 Tage vorherrschen.

Am nächsten Morgen erwachten wir in Postojna, Slowenien. Nach den ersten Vorträgen zur Tropfsteinhöhle Postojna und dem dort vorkommenden Grottenolm, tauchten wir für ca. 1,5h in die faszinierende Unterwelt ab. Einen Einkaufsstopp und eine "freundliche" Grenzkontrolle später, bezogen wir unser Quartier in der Nähe von Rovinj, Kroatien. AM Nachmittag gab es für alle eine kurze Einweisung zum Schnorcheln, gefolgt vom ersten gemeinsamen Schnorchelgang. Als Neuerung in diesem Jahr traf man sich anschließend zum gemeinsamen Abendbuffet im Lehrerappartement.

Am Sonntag ging es gleich mit dem ersten Taxiboot nach Rovinj-Stadt. Auch wenn es morgens noch nicht so aussah, verbrachten wir den haben Tag bei strahlendem Sonnenschein. Auf einen Vortrag zu Kroatien im Allgemeinen, der Halbinsel Istrien und den Sehenswürdigkeiten in Rovinj, folgte die Erkundung auf eigene Faust, sowie die sehr abenteuerliche Besteigung des Kirchturms der Hl. Euphemia, welcher jedoch mit einem grandiosen Ausblick belohnt wurde. Aufgrund des starken Wellengang für das Taxi nicht zurück, so dass wir kurzerhand den öffentlichen Busverkehr nutzten. Da alle gut verschwitzt waren, war die Vorfreude auf den erfrischenden Schnorchelgang besonders groß.

Während wir gemütlich unseren zweiten Abend ausklingen ließen, starteten die parallel verlaufenden Studienfahrten nach Frankreich und zum Segeln erst richtig. Doch schon entwickelte sich ein wahrer Wettstreit zwischen den Gruppen und vor allem den beteiligten Lehrkräften, der ausschließlich über das Smartphone mit Bilder, kurzen Videos, frechen Sprüchen und immer neuen Herausforderungen über die folgenden Tage ausgefochten wurde. Nachdem die Studienfahrt Kroatien vor allem in der Kategorie "Wetter / Sonnenschein" klar vorlegen konnte, versuchte man sich auch bei den Themen "Bildungsanspruch", "Sportprogramm" oder "Essen" gegenseitig zu übertreffen.

Am Montag verbrachten wir den Tag in Vrsar. Strahlender Sonnenschein, 22°C Wassertemperatur, schnorchelwütige Schüler – was will man mehr? Neue Freundschaften, z.B. mit dem violetten Seeigel Vanessa wurden geschlossen und ein Volleyballduell ausgetragen.

Früh am nächsten Morgen machten sich die Lehrer auf zum Fischmarkt in Rovinj, um die Anschauungsobjekte für die Präparation zu besorgen. Die Goldstriemenbrassen und Kalmare wurden anschließend in leicht feuchter Umgebung auf Herz, Nieren und alle anderen inneren Organe hin untersucht. Da die Sonne an diesem Tag leider den von den anderen Studienfahrtgruppen gebucht war, verbrachten wir den restlichen Tag mit Vorträgen über Stachelhäuter, Nesseltiere, Krebse usw. Als Vorbereitung der Delphinfahrt gab es auch in informatives Video zum Thema zu sehen. Am Abend traf man sich wiederum im Lehrerappartement zum gemeinsamen Buffetabend.

Endlich wieder Schnorcheln hieß es am Mittwoch. Es galt die bereit bekannten Tierarten vor Ort wiederzuerkennen und insbesondere "Jagd" auf Seeigel zu machen, da deren Geschlechtsprodukte für das anschließende Praktikum gebraucht wurden. Nun endlich stand aber das absolute Highlight der Kroatienfahrt auf dem Plan – die Delphintour. Pünktlich zur Abfahrt zeigte sich die untergehende Sonne von ihrer schönsten Seite. Im Voraus hatten wir schon vom Delfinbaby-Boom vor Istriens Küste gehört, aber fast nicht daran geglaubt. Und dann…waren sie da…ca. 5-7 Stück, die ganz gemütlich ihre Bahnen zwischen den Beobachtungsbooten der untergehenden Sonne entgegen zogen. Mit Ahs und Ohs wurde nicht gespart – ein paar magische Momente!

Bereits um 8:30 Uhr ging es am nächsten Morgen nach Pula. Auf einem Rundgang durch die Stadt erfuhren wir so einiges über das historische Erbe und die Sehenswürdigkeiten vor Ort, z.B. das Amphitheater, das Sergier-Tor, das Forum oder den Augustus-Tempel. Nachdem sich alle noch etwas gestärkt und mit Souvenirs versorgt hatten, fuhren wir weiter ans Kap Kamenjak. Die holprige Anfahrt durch das Naturschutzgebiet wurde durch die grandiose Natur und Aussicht wieder wettgemacht. Bei allerbesten Bedingungen verbrachten wir den Nachmittag beim Schnorcheln, Schwimmen und Sonnenbaden. Auch die idyllisch, im hohen Elefantengras versteckte, Safari-Bar wurde von Schülern und Lehrer gerne besucht. Der letzte Abend in Rovinj wurde anschließend ausgelassen – und bis spät in die Nacht / früh am Morgen – gefeiert.

Da die Zimmer am Abreisetag recht früh geräumt und geputzt werden mussten, ließen viele Schüler das Frühstück ausfallen. Der angekündigte Fußmarsch in die Stadt entpuppte sich dadurch als recht anstrengend. Die Müdigkeit und der Hunger verflogen kurzzeitig als man beim Aquariumsbesuch doch noch Muränen bestaunen konnte. Nach einem letzten Gang durch Rovinj, bei dem die letzten Kuna ausgegeben werden konnten, traten wir an frühen Nachmittag glücklich, zufrieden und mit leichter Spätsommerbräune die Heimreise an.

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