Robert-Mayer-Gymnasium Heilbronn

Dr. Michael Blume soll es sein! - Vom ersten Treffen mit unserem Paten

Am Mittwoch, den 28. Juni, war es endlich soweit : Wir, das Schule mit Courage Team, traf en begleitet von Frau Bendel in Stuttgart zum ersten Mal Michael Blume, unseren Partner und Paten für das große Projekt: Schule mit Courage- Schule ohne Rassismus. Bei schönen Wetter trafen wir uns nach dem Landtagsbesuch in einem Café mit Blick auf das Stuttgarter Schloß zu unserem mit Spannung erwarteten ersten Kennenlernen:

Michael Blume, Religionswissenschaftler aus Leidenschaft, Referatsleiter im Staatsministerium, verantwortlich für die Mission „Sonderkontingent Nordirak“ (2015), Autor und Christ, ist seit 19 Jahren mit der Muslima Zehra verheiratet. Die beiden haben drei Kinder. Da stellte sich für uns bei unserem Treffen natürlich die Frage, wie die Erziehung aussieht, eher christlich oder muslimisch?

Für unseren Paten lautet die antwortet: Ganz einfach. Eine gute Kombination aus beidem. Sie feiern zum Beispiel sowohl die christlichen Feiertage als auch die muslimischen. Die Kinder wissen, es gibt einen Gott, sollen aber ihre eigene Wahrheit, ihren eigenen Weg finden, ob sie nun an Gott, Allah, einen ganz anderen Gott oder an keinen Gott glauben wollen.

Michael Blumes Familie ist das Paradebeispiel einer modernen, toleranten Familie, die zeigt, dass ein harmonisches Miteinander unter verschiedenen Kulturen hervorragend funktioniert. Früher hatten die beiden mit viel Kritik und Unverständnis für ihre Beziehung zu kämpfen und heute? Man sollte meinen, diese Zeiten seien vorbei, jeder dürfe lieben wen er wolle. Von wegen!

Genau deshalb haben die beiden Blumes nicht gezögert, Paten unseres Projektes zu werden. Rassismus begegnet uns heute noch genau so wie damals, in Zeiten von wieder auflebendem politischem und religiösen Extremismus mehr denn je!

Gerade deshalb ist es so wichtig, schon in jungen Jahren Toleranz zu entwickeln und in Kontakt mit anderen Kulturkreisen zu treten. Nur durch zwischenmenschlichen Kontakt und offenen Dialogen, kann Rassismus überwunden werden. Kulturelle Vielfalt kann am Anfang natürlich schwierig sein, aber wenn man sie nutzt, ist sie eine tolle Chance! Unsere Paten können in diesem Sinne Vorbild und leuchtendes Beispiel für uns sein.

Eine kurze Stunde später und um viele Eindrücke reicher, verabschiedeten wir uns von Michael Blume, der leider schon wieder zur Arbeit musste. Wir hätten uns noch lange mit ihm unterhalten können und haben bereits unsere Ideen für zukünftige gemeinsame Projekte entwickelt. Eins wurde uns in dieser kurzen Zeit jedoch klar: Mit ihm und seiner Frau als Paten haben wir das große Los gezogen, denn beide haben wirklich Lust mit uns zu arbeiten und in Zukunft tolle Projekte in die Tat umzusetzen. Also dann, wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und sagen schon jetzt ein großes Dankeschön!

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